Neue Medien im Fremdsprachenunterricht
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In einer Fremdsprachenwerkstatt wird der Fremdsprachenunterricht so gestaltet, daß die Schülerinnen und Schüler die Kommunikation in der fremden Sprache inszenieren - im traditionellen Unterrichtsgespräch und in der face-to face- Kommunikation, im Rollenspiel auf der Bühne, am PC, mit dem Fernseher, mit der Videokamera beim freien Vortrag, usw..

Sie können dadurch unterschiedliche Kommunikationsformen, die die heutige internationale Kommunikation bestimmen, und zugleich mit Hilfe der neuen Kommunikationstechnologien die Beschränkung des Lernens im Klassenzimmer durchbrechen. Die Fremdsprachenwerkstatt fördert die Differenzierung und die Individualisierung des Lernens, erhöht dabei aber zugleich für die zunehmend selbstbestimmt lernenden Schüler die Möglichkeit zu authentischer Kommunikation über Sprachgrenzen hinweg.

Die Fremdsprachenwerkstatt ist ein an John Dewys Maxime des learning by doing orientierter Übungsraum:

  • ein Theaterstück muß eingeübt werden, bevor man es vor anderen aufführen kann
  • der Brief auf dem Computer kann, bevor er ins Internet geht, mit Hilfe des Lehrers, anderer Schüler und des Rechtschreibprogramms des Computers verbessert werden
  • das fremdsprachige Referat kann zunächst in Partnerarbeit mit der Videokamera aufgenommen und verbessert werden, bevor es der ganzen Klasse vorgetragen oder per Video an eine Partnerklasse im englischsprachigen Ausland geschickt wird.

Seit ca. 7 Jahren existiert die Fremdsprachenwerkstatt am Geschwister-Scholl Schulzentrum. Nachdem sie zunächst in zwei nebeneinander liegenden Räumen untergebracht war, konnte diese neue Lernumgebung im Zuge von Umbaumaßnahmen des Schulträgers in einem neugestalteten Großraum von ca. 130qm Größe endgültig eingerichtet werden.

Quelle:

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